Das Tannenbaumsystem: Forderungsregeln

 

Gefordert werden kann jeder, der in der Reihe der eigenen Position vor (links) oder in der darüber liegenden Reihe hinter (rechts) der eigenen Position platziert ist.

Beispiel: Ranglistenplatz 13 kann in seiner Reihe Platz 11 oder 12 und in der darüber liegenden Reihe Platz 9 oder 10 fordern.

Verliert der fordernde Spieler die Begegnung, bleibt die Rangliste unverändert und der fordernde Spieler darf 14 Tage nicht fordern, um den hinter ihm stehenden Spielern Gelegenheit zu geben, ihn zu fordern. Bei einem Sieg rückt der fordernde Spieler auf den Platz des Geforderten und alle anderen Spieler dazwischen rutschen eine Position zurück. Der Sieger aus einem Forderungsspiel hat das Recht, innerhalb von einer Woche weiter zu fordern. Während dieser Frist kann er nicht von einem nachkommenden Spieler gefordert werden.

Ein Spieler kann innerhalb eines Kalenderjahres höchstens zweimal von dem gleichen Gegner gefordert werden. Ist eine Forderung ausgesprochen, dürfen Forderer und Geforderter bis zur Durchführung des Spiels keine weitere Forderung aussprechen oder annehmen.

Spieler, die noch nicht in der Rangliste aufgeführt sind, können sich nach Absprache mit dem Ranglistenführer (RF) an beliebiger Position in die Rangliste einfordern. Bei einer Niederlage ist eine weitere Forderung an einer tieferen Position möglich. Bei erneuter Niederlage wird der Neuling zunächst an das Ende der Rangliste gesetzt.

Die Forderungsspiele werden über zwei Gewinnsätze mit Tie-Break-Regelung gespielt.

Der fordernde Spieler stellt mindestens drei neue Bälle zur Verfügung.

Ein Forderungsspiel muss vom fordernden Spieler nach Rücksprache mit seinem Gegner in die Forderungsliste am „Schwarzen Brett“ eingetragen sowie dem Ranglistenführer per E-Mail mitgeteilt werden. Nach Spielende hat der Sieger das Ergebnis unverzüglich in die Forderungsliste einzutragen sowie dem Ranglistenführer mitzuteilen.

Die Forderungsspiele  sind an der Belegtafel  mit einer grünen Platzbelegungskarte mit der Aufschrift „Forderung“  (erhältlich bei Pauline) zu dokumentieren. Diese kennzeichnet das Forderungsspiel als solches und zeigt an, dass die Spieler nicht vor Spielende abgelöst werden können.

Der Forderer des Spiels hat die Karte nach Beendigung wieder an Pauline abzugeben. Forderungsspiele können nur nacheinander, also nicht zeitgleich, auf der Anlage durchgeführt werden.

Forderungsspiele sind vom 01.05. bis zum 30.09. der Sommersaison möglich.

Tritt ein geforderter Spieler zur Forderung nicht an, so gilt das Spiel für den Fordernden als gewonnen. Kann der Geforderte aber aus bestimmten Gründen den Termin nicht wahrnehmen, ist das dem RF spätestens einen Tag vorher zu melden. Der entscheidet über die Triftigkeit der Gründe und das weitere Verfahren. Sobald der Geforderte wieder am Spielbetrieb auf der Anlage teilnimmt, hat er das unverzüglich dem RF zu melden. Auch der Fordernde hat bei Spielverhinderung das dem RF und dem Gegner rechtzeitig mitzuteilen.

Hat sich die Rangliste zwischen Forderung und Spiel durch andere Forderungsspiele verändert, so muss das Spiel unter Berücksichtigung der neuen Position trotzdem durchgeführt werden, wenn der Fordernde darauf besteht.

Streitfälle regelt der Ranglistenführer.

 

Ranglistenführer : Chris Imhof

E-Mail: chimhof@gmx.de

Telefon: 0173 / 650 46 92